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Frei nach Mangas und Micky-Maus

Oh je, da fallen ja die Pinguine vom Himmel!.... Der 14-jährige Thomas hat sie in seiner Comicgeschichte gezeichnet. Es ist bereits seine vierte Geschichte. “Es macht mir Spaß, mir etwas auszudenken”, sagt der Schüler. Sein Vorbild sind die beliebten japanischen Manga-Comics.

Thomas besucht mit fünf anderen Jugendlichen einen Comic-Kurs der Kölner Jugendkunstschule. Der Lehrer von Thomas heißt Werner Weber. Er ist freier Künstler und will den Jugendlichen helfen, Geschichten zu erzählen. “Das ist das Schwierigste an den Comics”, sagt der Künstler. “Viele wissen, was sie ungefähr zeichnen wollen. Sie malen oft ein tolles Bild. Doch nach einigen weiteren Bildern wissen sie nicht mehr weiter”. Werner Weber hilft deshalb beim Erfinden einer Geschichte. Die Jugendlichen sollen langsam an die Sache rangehen − das ist aber nicht so einfach!

“Alarm auf Omega” heißt der neue Comic von Jens. Die Geschichte spielt in einer Raumstation irgendwo im Weltall. Der 15-Jährige mag Fantasy-Geschichten. Also alles, was mit Zauberei zu tun hat. In seinen ersten Comics erzählt er von einem Märchenland mit dem rätselhaften Namen “Andor”. Jens hat für diese Geschichte viele gefährliche Drachen gemalt. Das Thema Drache ist für ihn jetzt aber erledigt. “Das ist sehr anstrengend, Drachen zu zeichnen”, sagt er. Vorbilder hat Jens keine. Er selbst liest gar keine Comics — höchstens die Micky-Maus-Hefte im Wartezimmer seines Zahnarztes.

Doch nicht nur Jungs interessieren sich für Comics. In diesem Kurs gibt es auch ein Mädchen: die 16-jährige Stefanie. “Zeichnen ist meine Leidenschaft. Und das ist mein neuester Comic”, sagt sie und zeigt die Geschichte “Ein Abend in L.A.”. L.A. steht für die Stadt Los Angeles in den USA. Stefanie erzählt die Geschichte von drei Mädchen, die in einer WG wohnen. Plötzlich verliebt sich die eine − eigentlich etwas Schönes. Die Geschichte hat aber kein glückliches Ende — wie so oft in Hollywoodfilmen!

Der 15-jährige Simon schickt zwei Freunde auf eine witzige Expedition zu den Mayas. “Ich möchte später gerne Comiczeichner werden”, verrät er. Simon weiß, wie schwer es ist, damit auch Geld zu verdienen. Doch man kann ja auch kleine Erfolge haben. So erzählt Kursleiter Werner Weber, dass eine ehemalige Schülerin heute eine eigene Comic-Serie in einer Kölner Tageszeitung hat. “Das ist doch schön. Außerdem hat die Jugendkunstschule ein Buch mit Zeichnungen aus den Comic-Kursen herausgegeben. Auch darauf kann ich stolz sein!”

Was meint Werner Weber über Comic-Kunst?

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